Selbstverteidigung für Kinder

Beim Erlernen der Selbstverteidigung für Kinder ist besonders auf die Sicherheit zu achten. Sicherheit sollte generell bei Selbstverteidigung an oberster Stelle stehen. Sicherheit lernen um Konflikte frühzeitig zu erkennen und um Gegenmaßnahmen einzuleiten. Für Jungen und Mädchen ist auf die Ausführung der Techniken in der Selbstverteidigung besonders zu achten um Verletzungsgefahren vorzubeugen und den Spaß am Training zu erhalten.

Ab wann sollten Kinder mit Selbstverteidigung beginnen?

Selbstverteidigung sollte schon mit Kindergartenkindern in Form eines Selbstverteidigungskurs stattfinden. Schon Kleinkinder stehen unter Leistungsdruck und Konkurrenzdruck. Das stresst Kinder enorm und diese kompensieren ähnlich wie Erwachsene in Form von Druckausgleich. Diesen Druckausgleich lassen sie anderen Kindern und Kleinkindern spüren. Als Kind ist es oft schwierig, denn Mobbing und Erwartungshaltungen beeinflussen sehr die Entwicklung des Kindes. Auch weil sie in ihrer wahren Existenz nicht wirklich gesehen werden, steht Selbstbehauptung für Kinder oft an der Tagesordnung.

Welche Selbstverteidigungstechniken für Kinder sollten angewandt werden?

Selbstverteidigung welche für Kinder angewendet werden soll ist einfach und effektiv. Das wichtigste ist Kindern beizubringen sich selbst zu lieben und sich selbst zu entfalten. Das ist die beste Selbstverteidigungstechnik die Kindern gelehrt werden kann. Um der Entfaltung der Kinder freien Lauf lassen zu können ist es wichtig das Kinder sich gegen Aggressionen in Form von Vergewaltigung, Körperverletzung, Mobbing und Autoaggression selbstverteidigen können. Da sollte bei der körperlichen Selbstverteidigung zuerst der Körper stabilisiert werden. Denn wer Kraft hat und schnell Laufen kann hat schon einen Vorteil. Für Kinder ab 4 Jahren sollte langsam mit Abwehr- und Angriff Techniken begonnen werden. Wichtig ist dabei den Kindern zu erklären das Selbstverteidigung nur im Ernstfall angewendet werden darf. Und um diesen Ernstfall zu erkennen, sind Techniken zur Bewusstseinsstärkung wichtig.

Was ist die beste Selbstverteidigungstechnik für Kinder?

Die beste Selbstverteidigungstechnik für Kinder ist ein starkes Selbst-Bewusstsein. Denn wenn Kinder Selbstbewusstsein und somit Stärke ausstrahlen passen sie nicht in das Beuteschema von Tätern. Wer Kindern stets das Gefühl gibt etwas Besonderes zu sein und sich Zeit nimmt für Kinder wird ihnen die stärkste Selbstverteidigungstechnik im Leben mitgeben.

Können Mutter und Kind gemeinsam Selbstverteidigung ausüben?

Es wäre sogar sehr entwicklungsfördernd, wenn Mutter und Kind gemeinsam Selbstverteidigung üben. Wie die Mutter kann auch der Vater bei der Selbstverteidigung miteinbezogen werden. Abgesehen von der mentalen Selbstverteidigung ist bei der körperlichen Selbstverteidigung darauf zu achten, dass der Spaßfaktor stets hoch ist. Väter können mit ihren Kindern spielerisch raufen, tanzen, singen und den Kindern stets das Gefühl geben etwas Besonderes zu sein. Auch Mütter können mit den Kindern raufen und jede Art von Bewegung betreiben. Denn umso mehr sich der Körper bewegt, desto kräftiger wirkt er und umso mehr Stärke strahlt das Kind aus. Durch die Aufmerksamkeit der Eltern für das Kind wird das Urvertrauen im Kind gestärkt. Dadurch können Gefahren frühzeitiger erkannt werden und Maßnahmen gesetzt werden. Kinder werden dadurch weniger verführt und laufen somit weniger in Gefahr sich einer bedrohlichen Situation auszusetzen.

Welche Arten von Selbstverteidigung gibt es für Kinder?

Abgesehen von der mentalen Selbstverteidigung gibt es eine fast unbegrenzte Anzahl von Möglichkeiten den Kinder Selbstverteidigung beizubringen. Jede Bewegung fördert die Selbstverteidigung im Kind. Spezifische Bewegungen wäre jede Art von Kampfsport wie Judo, Karate, Kickboxen, Jiu-Jitsu, Boxen, Kickboxen und viele mehr. Judo Kinder beispielsweise üben den Körperkontakt und das richtige Fallen was enorm wichtig für Kinder ist. Denn wer richtig Fallen kann bekommt selten Verstauchungen und Brüche und ist somit gegen Körperverletzung geschützt. Karate ist auch eine gute Möglichkeit Kindern Selbstverteidigung beizubringen. Im Karate wird sehr viel Disziplin gelernt und kontrollierte Schläge ausgeübt. Für Kinder ist es eine gute Möglichkeit sich zu behaupten und zu entfalten. Auch andere Kampfsportarten wie Boxen und Kickboxen, sowie Ringen, Taekwondo, Jiu-Jitsu ob Brasilien Jiu-Jitsu oder Japanisches Jiu-Jitsu und jede andere Art von Kampfsport ist grundsätzlich für Kinder geeignet.

Wichtig ist dabei das der Trainer gut ist und auf Kinder auch eingehen kann. Er muss psychologische und pädagogische Fähigkeiten besitzen und somit für Mädchen und Buben in Kombination mit Selbstverteidigung eine kompetente und vorbildliche Person sein. Gerade gegenüber Mädchen sollte ein Trainer respektvoll sein, einfühlvermögen haben und ihre Privatsphäre achten.

Selbstverteidigung im Zusammenhang mit Kindern und Waffen?

Grundsätzlich sollte – ob bei Kleinkindern, Buben oder Mädchen, Jugendlichen, erwachsenen Frauen oder Männern – Waffentraining an letzter Stelle der Selbstverteidigung stehen. Viele Selbstverteidigungskurse finden mit Waffenabwehr statt. Die Wahrscheinlichkeit ein Messer, eine Faustwaffe, einen Stock oder eine Kette abzuwehren liegt bei Kindern gleich null. Auch bei Erwachsenen tendiert die Wahrscheinlichkeit gegen 0%. Viele trainieren Waffenabwehr regelmäßig und sind im Glauben, dass sie in einer Ernstsituation richtig handeln können. Wenn im Gegensatz jemand mit Waffen regelmäßig trainiert und diese für einen Raubüberfall einsetzt ist es fahrlässig dagegen anzukämpfen. Nur in einer wirklich lebensbedrohlichen Situation ist es ratsam dem Gegner die Waffe abzunehmen. So eine Situation findet jedoch nur im Krieg, in Straßenkämpfen unter Banden oder in anderweitigen Ausnahmesituationen statt. Beides sollte jedoch vermieden werden denn auch hier liegt die Wahrscheinlichkeit ohne grobe Verletzungen oder unversehrt aus der Kampfsituation zu entkommen sehr gering. Ein Messerstich wo man ausblutest kann Lähmungserscheinungen oder den Tod bedeuten.

Zusammenfassung

Selbstverteidigung bei Kindern ist sehr zu empfehlen. Kinder haben mittlerweile ähnliche Probleme wie Erwachsene und leiden unter Mobbing, Sexualdelikten, Körperverletzungen, Raub, Erpressungen und anderweitigen Gewaltdelikten. Daher sollten Kinder schon in jungen Jahren mit Selbstverteidigung und Selbstverteidigungskursen konfrontiert werden. Einerseits sollten Kondition, also Muskeln, Bänder, Sehnen, Kraft und Ausdauer gestärkt werden. Andererseits sollte auf die Persönlichkeit eingegangen werden um die Persönlichkeit und somit das Urvertrauen zu entwickeln und zu stärken. Bestimmte Techniken sollten auch gelernt werden denn die einfachsten Selbstverteidigungstechniken können Kindern helfen den Aggressor zu schocken und die Flucht dadurch zu ergreifen. Es sollte dir klar sein, das genauso wie Erwachsene, Kinder in einer Extremsituation voller Adrenalin und Angst sind und die Gefahr besteht in eine Schockstarre zu kommen und somit handlungsunfähig zu werden. Durch entwickeltes Urvertrauen, durch Persönlichkeitsentwicklung, durch Körperkräftigung und durch die einfachsten und besten gelernten Techniken kann das Kind sein volles Potential entwickeln. Das alles kann entscheidend sein, ob dein Kind überlebt oder nicht, ob es Opfer einer Straftat wird und Traumatisierungen über Jahre behandeln lassen muss. Eine Investition in einen Selbstverteidigungskurs für dein Kind kann dir sehr viel Geld und Leid ersparen.